Ich bin in einem Geschäft …


Ich bin in einem Schuhgeschäft, um neue Schuhe zu kaufen. Meine Begleiterin schlägt mir Schuhe vor: Erst gute, edle Schuhe, doch diese werden nach und nach ausgefallener. Dafür, dass ich die Frau erst seit 24h kenne, scheint sie mich gut zu kennen. Irgendwann werden die Schuhe so ausgefallen, dass ich widerspreche und sie nicht anziehen will… doch sie ist so bestimmend; ich habe keine Chance. Sie setzt sich durch. Der Laden ist leer, wie mir nun erst auffällt; nur zu zweit sind wir hier. Ohne es wirklich zu wollen stecke ich plötzlich in hohen Stiefeln in denen ich kaum laufen kann und die Lady lacht mich aus, wie ich hilflos durch den Raum tapse. Es macht mir so Angst und regt mich gleichzeitig an, was wohl weiter passieren wird. „Du siehst so komisch, so hilflos in den Stiefeln aus“, lacht sie mich aus. Ich spüre wie sie mir die Jacke abstreift, das T-Shirt und ich in meiner schwarzen Lederhose in den Stiefeln vor ihr stehe. „Na, wir finden bestimmt noch bessere Schuhe für dich!“, lacht sie schubst mich auf einen Stuhl. Ich habe Mühe nicht zu Boden zu fallen in den Schuhen. „Zieh die Stiefel aus! Und dich gleich auch komplett. Mach schon!“ Ich will nicht wirklich, aber ihren Befehlen kann ich nicht widersprechen. Es ist, als ob mein Wille gelenkt wird und ich machtlos bin. „Zieh diese an!“, sagt sie und wirft mir Damenstiefel zu; Overkneestiefel; was soll ich mit so etwas! Doch ich spüre, wie Sie hinter mir steht und spüre ihren Druck. Wenig später mühe ich mich ab auf den Stiefeln zu laufen. „So, nun kann ich dir es sagen, Miststück! Wir sind in meinem Schuhgeschäft und die Tür ist zu! Wir sind alleine… und du machst es brav!“ Wieder schubst sie mich auf den Stuhl, zieht meine Hände nach hinten und ich spüre kaltes Metall um meine Handgelenke. Ehe ich mich versehe, stecke ich in Handschellen, dann wird mir etwas über den Kopf gezogen… ein Sack? Nun ist es vorbei…wehrlos und ausgeliefert; einer nahezu fremden Frau. Unser Treffen gestern war so gemütlich beim Italiener: Ich wusste, dass sie dominant ist, und sie kannte mein devotes Wesen, aber das beim Stadtbummel heute dieses Ergebnis dasteht, damit hatte ich nicht gerechnet. Nun stehe ich hier: Wacklig in Stiefeln, Hände verbunden und mit einem Beutel über den Kopf, den Sie mir nun um die Hüfte verschnürt! Mein Puls rast vor Angst…aber die Erregung steigt auch weiter. Was ein verdammtes Gefühl. Sie zieht an dem Strick, der um meiner Hüfte ist und ich folge ihr… in einen Innenhof? So etwas muss es sein, denn es ist draußen und doch abseits der Fußgängerpassage auf der wir noch vor einer halben Stunde waren. Sie zwängt mich in eine Kiste, so scheint es und ich spüre Bewegung um mich…tief schiebt sie mich und nun merke ich, wo ich bin. Auf einem Beifahrersitz und es sieht nicht mal seltsam aus, denke ich. Eine Frau, die einen Sack im Beiwagen transportiert! Sie lässt das Motorrad an…wo will sie hin? Was passiert mit mir? Das ist eine Entführung! Was wird nur? Ich weiß nicht wo die Fahrt hinführt. So wehrlos, hilflos und machtlos war ich noch nie! „Und nun, Kleiner, beginnt dein Leben neu!“

Published in: on Mai 22, 2008 at 2:05 pm  Schreibe einen Kommentar  
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