Der Vertrag

Nachdem Miss Alexa den Vertrag gelesen hatte, stand sie auf und sagte: „Na ob ich die Anlage berücksichtigen soll, weiß ich noch nicht. Sonst wird der Vertrag ja harmlos. Du traust dich wohl noch nicht so richtig, dich mir auszuliefern was? Sind ja noch viele Kompromisse drin, Feigling!“ Nun gut, ich hatte einige Punkte eingearbeitet, die mein Sklavendasein ein wenig entschärfen sollten, um es für meine persönlichen Umstände vertretbar zu machen. Schließlich durfte nun wirklich kein Dritter von meinen Vorlieben erfahren. War sie wirklich enttäuscht oder spielte sie nur gut mit.
Sie ging in Badezimmer und kam mit einer kleinen in Plastik eingeschweißten Packung zurück. „Also gut, wenn du tatsächlich bereit bist, dann unterschreibe jetzt dein Schicksal. Einen solchen Vertrag unterschreibt man aber nicht mit Tinte!“ sagte sie und öffnete die Packung, in der sich eine Kanüle befand. „Du unterschreibst mit deinem Blut!“ Sie nahm einen Tintenfüller, stach mir mit der Kanüle in den kleinen Finger und saugte mit dem Füller den Tropfen Blut, der sich an der Einstichstelle gesammelt hatte, auf. Dann gab sie mir den Füller in die Hand. Ich war ziemlich perplex und setzte nicht sofort an zu schreiben, weniger weil ich nicht wollte, sondern eher weil ich von meiner Herrin verblüfft war. „Nun? Angst vor dem endgültigen Schritt? Soll ich dir die Hand führen?“ fragte sie. Jetzt konnte ich sowieso nicht mehr anders, sie hatte mich mal wieder so in ihren Bann gezogen, daß ich alles für sie getan hätte. Mein Schwanz steuerte mein gesamtes Gehirn. Also fing ich an, den Vertrag mit meinem eigenen Blut zu unterschreiben.
Nach der Hälfte des Namens war das Blut in der Feder des Füllers verbraucht, also drückte ich meinen kleinen Finger, füllte die Feder erneut mit einem Tropfen Blut und schrieb meinen Namen aus. „Nun noch einen Fingerabdruck, damit man dich auch eindeutig identifizieren kann!“ wies mich die Herrin an. Sie hatte wirklich an alles gedacht. Ich sammelte noch einmal Blut, legte den Daumen der anderen Hand auf die Stelle und drückte den Daumen schließlich auf das Papier. „Jetzt ist es perfekt!“ triumphierte sie, „du bist jetzt mein, du Wahnsinniger. Vertraglich an eine Domina versklavt.
Du bist jetzt noch so viel Wert wie der alte Teppich auf dem du kniest. Los, gib mir noch etwas Tinte damit ich es vollenden kann.“ Ich hielt ihr einen großen Tropfen Blut (das meinte sie ja wohl mit Tinte) hin und sie unterschrieb mit großen Lettern den Vertrag. Dann nahm sie den Vertrag, warf mir ein Pflaster für die Einstichstelle hin und befahl mir mich auszuziehen. „Direkt hier?“ fragte ich, da ich sonst immer erst oben in ihrem Studio meine Kleider ablegte. Sie kam auf mich zu und gab mir zwei so saftige Ohrfeigen, dass es in meinen Ohren klingelte.
„Ich glaube ich hör nicht richtig. Was hast du denn gerade unterschrieben? Du hast nur zu sprechen, wenn deine Herrin dich dazu auffordert. Außerdem hast du mich mit Herrin anzureden. Na warte, solche Fehler werde ich dir noch austreiben.“ Es war unglaublich, es schien als sollte der Traum von der echten Sklaverei Wirklichkeit werden. Hoffentlich würde es nicht schlimmer als mein Kopf es sich gewünscht hat. Ich zog mich also schnell aus, und kniete mich wieder hin, um weitere Befehle abzuwarten. Sie nahm meine Klamotten, warf sie ins Bad und schloß die Tür ab. „Du weißt, wegen der Fluchtgefahr.“ sprach sie, mit Anspielung auf den Vertrag.
Dann befahl sie mir nach oben ins Studio zu kriechen, sie folgte mir. Es wurde die härteste, aber auch schönste Session die ich bisher erlebt hatte. Das Bondage war noch strammer als sonst, ihre Schläge häufiger und härter, ihr Tonfall hatte wenig von dem früherer Termine, an dem fast auch immer Zärtlichkeit durchklang. Beim Facesitting drückte sie mir so lange die Luft ab, daß ich das Gefühl hatte blau anzulaufen, meine Brustwarzen taten mir noch drei Tage später weh. Ich glaube sie hatte ihre Stiefel schon lange vor meinem Kommen getragen, denn als die Herrin sie auszog, um sich von mir als Fußsklaven eine Fußmassage verabreichen zu lassen, konnte ich ihren Schweiß riechen und meine Zunge bekam den leicht salzigen Geschmack zu spüren. Ich bin nun per Vertrag ihr Sklave, vom Kopf her aber noch viel stärker von ihr abhängig.

The URI to TrackBack this entry is: https://goettin.wordpress.com/2008/11/02/der-vertrag/trackback/

RSS feed for comments on this post.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: